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Dr. Werner Krommes

– Wirtschaftsprüfer –

Jahresabschlussprüfung

Die Trilogie

ISA315 Dr. Werner Krommes

„Discovering misstatements“

Dr. Werner Krommes

Dr. Werner Krommes im Portrait

Werner Krommes – beruflich sowohl im nationalen als auch im internationalen WP-Geschäft aufgewachsen – hat seine Branchenkenntnisse und die insbesondere im Ausland gewonnenen 30-jährigen Erfahrungen in zahlreichen Veröffentlichungen niedergelegt.

Im Rahmen seiner Publikationen war es ihm stets ein besonderes Anliegen, nicht nur zu betonen, wie hoch die Erwartungen der Öffentlichkeit an die Arbeit des Abschlussprüfers sind, sondern auch zu erklären, warum bestimmte Maßnahmen unbedingt getroffen werden müssen, um schwerwiegende Fehler zu vermeiden.

Vita

Nach Abitur, kaufmännischer Lehre und Beschäftigung in der Textilindustrie Studium der Betriebswirtschaftslehre mit anschließender Promotion in München.
Anschließend Mitarbeit zunächst als Assistent bei der damaligen Deutschen Treuhand Gesellschaft (DTG), später dann als Wirtschaftsprüfer in leitender Stellung bei Klynfeld-Peat-Marwick-Goerdeler (KPMG) in München.

Einsätze in Europa und Asien, in Südamerika und in den USA. Frühzeitig Tätigkeit als Referent im Ressort „Aus- und Weiterbildung“ bei KPMG und korrespondierende Einsätze im Rahmen der Examenskurse des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW).

Betreuung von kleineren, mittleren und großen Gesellschaften unterschiedlicher Rechtsform in Deutschland. Darüber hinaus Konzernprüfungen (u.a. als „Incoming Work“) im Inland und im weltweiten Ausland.

Schlüsselkonzepte für die

Jahresabschlussprüfung

– Schutz vor Irrtum und Betrug –

(ISA [DE] 315 (Revised 2019)) Springer Gabler 2024

Krommes

Im Rahmen der Prüfung von „financial statements“ bestehen die Schlüsselkonzepte vor dem Hintergrund weltweit unerkannter Unregelmäßigkeiten im Rechnungswesen hauptsächlich darin,

– Abschluss- und Aussage-Ebene in der Absicht zu unterscheiden,
   Risiken für Fehler (error) und Betrug (fraud) rechtzeitig zu
   entdecken,
– als Arbeitsergebnis in schlüssiger (conclusive) und nicht nur in
   überredender (persuasive) Form Prüfungsnachweise vorzulegen,
– mit kritischer Grundhaltung inhärente Risiken und Kontrollrisiken
   getrennt einzuschätzen und
– im Bewusstsein solider Kenntnisse des Unternehmens Reaktionen
   auf die beurteilten Risiken zu planen und durchzuführen.

Die Risiken

Hinter „Interventionen“ (mit getarnten Regiezentren) verbergen sich regelmäßig auch zu groben Unregelmäßigkeiten (häufig zu Scheingeschäften) verdichtete Maßnahmen, deren Größenordnung und Sprengkraft weltweit unseren Berufsstand deshalb immer wieder in Misskredit gebracht haben, weil sie zu spät bemerkt wurden.

Dr. Werner Krommes Bilanzmanipulation

Die Konsequenzen

Wenn die ISA in diesem Zusammenhang „substantive procedures“ fordern, dann deshalb, weil Prüfungshandlungen mit dem Ziel durchgeführt werden sollen, Fehler zu entdecken.
Das heißt im Sinne einer „sufficient appropriate audit evidence“ den Nachweis dafür zu erbringen, dass Aussagen des Managements stimmen oder in wesentlichen Belangen falsch, d.h. „material misstated“ sind.

Das Mosaik-Phänomen

Mit den Erklärungen („the use of assertions“) zu einem ungeprüften Abschluss ist immer die Behauptung verbunden, dieser sei gesetzestreu aufgestellt, d.h. alle Positionen lägen „im grünen Bereich“.

Ist der Abschlussprüfer aber mit dem „Mosaikphänomen der Bilanzmanipulation“ vertraut, dann wird er seine Arbeit zu gegebener Zeit auch darauf ausrichten, wesentlich falsche Aussagen eines betrügerischen Managements, den „roten Bereich“ also, rechtzeitig zu entdecken.

Krommes Mosaik Bilanzmanipulation

Die Wirkungskette

Zu einer „aggregation with other misstatements“ wird ein unter Druck stehendes Management immer dann Zuflucht nehmen, wenn die Quellsubstanz einer einzigen Abschlussposition nicht ausreicht, um seinen Ergebnisbedarf zu decken.

Das Koordinatensystem des Abschlussprüfers

Von Anbeginn eines „identifying and assessing the risks of material misstatement“ gilt: Das Wesen einer Prüfungshandlung ist durch die doppelte Aufgabe über das „Was“ (Prüfungsziel) und über das „Wie“ (Prüfungstechnik) klar definiert. Die beiden Elemente strategischer Einheiten sind durch eine Horizontale und durch eine Vertikale, die beiden Koordinaten also, untrennbar mit einander verbunden.

Zugleich wird das Feld – geometrisch gesehen dann der Punkt – markiert, in dem der Abschlussprüfer sein eigenverantwortliches Urteil darüber abgeben muss, ob er einer bestimmten Aussage des Managements zustimmt oder nicht.

Wird also – ausgehend von Erkenntnissen auf „financial statement level“ und gestützt auf umfangreiche Informationen über das Umsatzwachstum – z.B. der vermutlich anfällige Bestand an Forderungen auf „assertion level“ in den Fokus der Prüfungsarbeit gerückt, dann ergibt sich folgendes Bild:

ISA315

In einer Abschlussprüfung, in der die Intensität der Einsichtnahme immer auch Gewissenhaftigkeit symbolisiert, kann Gleichgewicht nur erreicht werden, wenn permanente Adäquanz zwischen Prüfungszielen und Prüfungstechnik besteht

Ohne sie ist Stabilität des Bestätigungsvermerks nicht vorstellbar.

Handbuch

Jahresabschlussprüfung

Dr. Werner Krommes

Zum Inhalt des Handbuches

– Analysen auf Unternehmens- und Prozessebene
– Bilanzmanipulation: Art, Umfang und Hintergründe
– Datenbeschaffung: Quellen, Fragestellungen
– Dokumentation und Scheingenauigkeit
– DV-gestützte Prüfung
– Herausforderungen im Konjunktur- und Krisenverlauf.
– Leitgedanken der Prüfungsstandards im Vergleich:
   IDW PS und ISA
– Meilensteinführende Navigation
– Psychologie der Befragung
– Sensibilität für Risiken
– Sicherungsfunktion eines Zielsystems

Literatur über Abschlussprüfung ist häufig so abstrakt, dass es ihr nicht gelingt, eine tragfähige Brücke zur Praxis zu schlagen.
Es gilt, einem Team überzeugend zu erläutern, aus welchen Gründen bestimmte Kenntnisse über Unternehmen gewonnen werden müssen, und warum es ganz bestimmte Ziele sind, die die einzelnen Prüfungshandlungen bestimmen, um schwerwiegende Fehler zu vermeiden.

Logo Bild Werner Krommes Finanzbericht

Das Handbuch stellt anhand von Unternehmensbildern und risikoorientierten Beispielen aus Industrie und Handel ein Instrumentarium für die praktische Tagesarbeit bereit.

Es soll insbesondere den jüngeren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich vor Ort jederzeit und schnell darüber zu informieren, wie sie ihre Arbeit ausrichten müssen.

Kommentar

„International Standards on Auditing“

ISA 315

ISA315

Der Kommentar zu ISA 315

Das Buch – alle Requirements und Applications in der Fassung von 2016/17 behandelnd – hat folgende Kapitel:

– Risk assessment procedures and related activities
– The required understanding of the entity and its internal
   control
– Identifying and assessing the risks of material misstatement
– Documentation

In Fortführung des Handbuches Jahresabschlussprüfung will der Autor mit diesem ersten Kommentar im deutschsprachigen Raum den Leser auf die eigentliche Quelle des nationalen Prüfungsstandards hinweisen und dabei den Berufsstand mit einer typisch angelsächsischen Terminologie vertraut machen, mit einer Denkweise, die für ihn im Rahmen internationaler Kooperationen besonders nützlich sein kann.

Dr. Werner Krommes

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